Nichtsdestotrotz trat der HSV von Anfang an als die deutlich stärkere und entschlossenere Mannschaft auf und machte Druck nach vorne. Auch wenn man anfangs noch den Eindruck hatte, dass im gegnerischen Strafraum noch das letzte Bisschen Glück fehlte, wurden die Rothosen nach und nach gefährlicher, und die Torchancen häuften sich. Bis zur Halbzeitpause hatte man das Gefühl, dass längst Tore fällig sind. Diese Tore fielen auch endlich, nachdem Thomas Doll in der Halbzeitpause Guy Demel für Raphael Wicky, und Benny Lauth für Naohiro Takahara brachte. Wieder mal goldrichtig wie es schien, denn ausgerechnet Benny Lauth markierte in der 55. Minute nach einer Ecke von Rafael van der Vaart und Kopfballverlängerung von Guy Demel das überfällige 1:0. Nun war der Knoten geplatzt. Das Spiel lief praktisch nur noch auf ein Tor, und es dauerte nicht mehr lange, bis das nächste Tor fiel. In der 61. Minute brachte van der Vaart wieder eine gute Flanke in den Strafraum, Barbarez und van Buyten verpassten, doch der Kaiserslauterner Fabian Schönheim traf den Ball unglücklich mit dem Kopf und der Ball landete im Tor.
Auch weiterhin waren die Rothosen dominant und versuchten den Spielstand auf 3:0 zu erhöhen. Dies geschah in der 86. Minute nach einem Strafstoß durch Rafael van der Vaart.
Insgesamt war es ein super Spiel der Hamburger, welches Hoffnung macht auf das Achtelfinal-Rückspiel gegen Rapid Bukarest (15.03. in Hamburg).
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